Arbeitsstundenmodell der MSG

Arbeitsstundenmodell der MSG – Gerolzhofen e.V.
Gemäß unserer Satzung gibt es ein Arbeitsstundenmodell. Dies bedeutet, dass jedes aktive Mitglied zehn Stunden im Jahr auf dem Flugplatz mit anpacken oder als Ersatz einen entsprechenden Betrag bezahlen muss. Durch diesen Mindeststundensatz, den jedes Mitglied
durch Arbeit oder Bezahlung leistet, können die auf dem Flugplatz anfallenden Arbeiten abgedeckt werden.
Aus diesem Grund sollte man dieses Modell nicht negativ sehen, sondern die Vorteile für alle erkennen, wenn jedes aktive Mitglied seinen Beitrag für den Verein leistet.

Erklärung des Modells
Das primäre Ziel des Arbeitsstundenmodells ist es die Qualität des Flugplatzes zu erhalten und zu verbessern und die Lasten der Instandhaltung gerecht unter den Mitgliedern zu verteilen. Geleistete Arbeitsstunden werden von der Vorstandschaft protokolliert. Es wird
eine „ToDo“ – Liste in der Hütte ausgehängt, aus der zu entnehmen ist, welche Arbeiten anstehen.

Regeln:
§12 der Satzung
Jedes aktive erwachsene sowie jugendliche Mitglied ab 14 Jahre ist zur Ableistung von Arbeiten für die Tätigkeiten des Vereins, Durchführung von Veranstaltungen, Betrieb, Pflege und Erhalt des Fluggeländes und seiner Einrichtungen, Werkstätten, Geräte, Maschinen, Modelle und sonstiges Fluggerät unentgeltlich als Zeitleistung verpflichtet.
Jugendliche sind hierbei nur mit 50% gegenüber Erwachsenen gefordert.

  • Im Falle von außergewöhnlichen, nachweisbareren Umständen wie Krankheit, längere Auslandsaufenthalte oder allgemein nachweisbarer Passivität am Flugbetrieb durch begründete Umstände, kann jeweils eine Befreiung von der Arbeitsverpflichtung für ein Jahr gewährt werden. Dies ist bei der Vorstandschaft zum Ende des Jahres zu beantragen.
  • Für jede nicht geleistete Arbeitsstunde wird am Ende des jeweiligen Jahres ein Arbeitsentgelt von 20 Euro berechnet, welches in die Erhaltung und Verbesserung des Flugplatzes investiert wird.
    Dieses wird im Folgejahr mit dem Beitrag eingezogen.
  • Um zahlreiche Möglichkeiten für die Ableistung der Arbeitsstunden zu schaffen, wird neben dem Frühjahrs- und Herbst Arbeitseinsatz eine „ToDo“ Liste in der Hütte ausgehängt.
  • Sollte ein Mitglied außerhalb der festgelegten Termine Arbeiten, die nicht in der „ToDo“ Liste stehen, für den Verein verrichten (Hütte säubern, etc.), ist dies unbedingt der Vorstandschaft kurz mitzuteilen, um Transparenz und Nachprüfbarkeit zu gewährleisten.
    Diese Mitteilung kann auch per E-Mail oder WhatsApp erfolgen.

    Hintergrund dieser Regelung ist es, den Qualitätsstandard des Platzes zu erhalten und zu verbessern, eine gerechte Verteilung der Lasten zu erreichen, und das Vereinsgefühl zu stärken. Wenn alle Mitglieder zusammenhelfen (durch Arbeit oder Arbeitersatzentgelt), profitiert jeder von einem gut gepflegten Flugplatz und einer hohen Motivation der Mitglieder und der Vorstandschaft.